
Die Bundesjugendkonferenz umfasste eine Film, Schreib- und eine Energiewerkstatt und wurd in Kooperation mit der Kinder-Rheumastiftung durchgeführt. Zu den Bildern und Filmen...

Jeder Einzelne wird faktisch dazu aufgerufen für sich im Alter vorzusorgen. Gleichzeitig aber werden Rheumakranke größtenteils von vielen Versicherungsmöglichkeiten ausgeschlossen. Insbesondere fehlen die gesetzlichen Rahmenbedingungen oder auch Anreize für die Private Versicherungswirtschaft, damit Chronisch Kranke die Möglichkeit haben, private Vorsorge betreiben zu können.
Die diesjährige Bundeskonferenz der Eltern rheumakranker Kinder und Junger Rheumatiker vom 24. -26. Oktober in Königswinter ging der Frage nach „ Welche Möglichkeiten und Grenzen bei der persönlichen Vorsorge chronisch Kranker bei der Altersvorsorge und der Berufsunfähigkeit existieren“. Besonders wichtig dabei war, inwiefern Fallstricke oder Alternativen in der privaten Vorsorge für chronisch kranke Menschen bestehen.Die Botschaft der Jungen Rheumatiker und der Eltern rheumakranker Kinder war unmissverständlich: Sie wollen verstärkt für eine verbesserte private Vorsorgemöglichkeit rheumakranker Menschen kämpfen!

Mit Vertretern junger Rheumakranker aus den Niederlanden und der Schweiz kam es zu einem lebhaften Erfahrungsaustausch. „Welche besonderen Möglichkeiten bietet die Arbeitswelt für Menschen mit Behinderung?“, „Gibt es Hilfen bei Ausbildung und Studium?“ oder „Was gilt es bei Kinderwunsch mit Rheuma zu
beachten?“ – Fragen, die nicht nur hierzulande junge Menschen mit Rheuma beschäftigen. Ein Blick über die Grenze, um zu erfahren, welche Möglichkeiten sich beim Nachbarn bieten, kann hilfreiche Impulse geben und zur Zusammenarbeit anregen.
.