Die EULAR hatte in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit geschaffen, vermehrt Junge Rheumatiker zu dieser Konferenz mit einzuladen. So kam es, dass wir immerhin rund 10 Junge Rheumatiker aus ganz Europa an diesem Wochenende waren. Vertreten waren dabei Schweden, Deutschland, Slowakei, Estland, Serbien, Lettland und die Niederlande.

Wir nutzten die Gelegenheit während der Konferenz uns in dieser kleinen, exquisiten Gruppe zusammen zu setzen und zu überlegen wie es für uns Junge Rheumatiker auf internationaler Ebene weitergehen kann und sollte. Viele von uns waren bereits auf dem International Youth Congress (IYC) im Juli 2007 in Schweden gewesen. Die Kontakte, die damals entstanden waren, sind leider zum Teil wieder eingeschlafen. Der Alltag hat uns alle wieder eingeholt. Uns wurde in Tallinn klar, dass genau das unser größtes Problem ist:
Den Kontakt halten und einander auf dem Laufenden halten !!!
Es gibt zwar bereits seit vielen Jahren eine eigene, internationale Internetseite Junger Rheumatiker (www.ioyr.org), aber auch die konnte in letzter Zeit nur schwer am Leben erhalten werden. So entstand in Tallinn die Idee, einen neuen Versuch – den Kontakt zu halten - über „Facebook“ zu starten. Auch auf „Facebook“ gibt es bereits seit einigen Jahren eine internationale Seite Junger Rheumatiker, und genau die wollen wir nun nutzen. Insbesondere im Hinblick auf den nächsten International Youth Congress, der 2010 in Belgien stattfinden soll, ist dies umso wichtiger und drängender. Denn diese Kongresse leben von unserem Interesse.
Neben dem sehr interessanten und wichtigen Konferenzthema in Tallinn, war Tallinn für uns Junge Rheumatiker vor allem eine gute Möglichkeit wieder in Kontakt zueinander zu treten. Wir alle sind aus Tallinn abgereist mit der Hoffnung, dass der Alltag uns nicht wieder einholt. Und da setzen wir auf Facebook und alle Jungen Rheumatiker, die interessiert sind, mehr zu erfahren ...
Gudrun Baseler (Bundesjugendsprecherin)