UN-Konvention

Seit März 2009 bildet die Behindertenrechtskonvention die verbindliche Grundlage für die deutsche Behindertenpolitik. Doch was ist neu? Für alle Lebensbereiche wie etwa Bildung, Arbeit und Gesundheit fordert die Konvention die Inklusion!

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen von Anfang an miteinbezogen werden. Damit geht die Inklusion weit über die Integration hinaus, denn bei der Integration handelt es sich lediglich um die nachträgliche Einbeziehung der behinderten Menschen. Für eine inklusive Gesellschaft müssen die Strukturen innerhalb des Systems so geändert werden, dass alle teilhaben können. Die Vielfältigkeit der Menschen mit ihren unterschiedlichen Stärken und Schwächen werden als Chance und nicht als Problem begriffen.

Gleichberechtigte Teilhabe in der Schule?

In der UN-Behindertenrechtskonvention  wird u.a. eine inklusive Schule gefordert, dass heißt, eine Schule soll für alle da sein, von Anfang an. Hierfür sind Änderungen im Schulsystem und in der Ausbildung der Lehrer etc. notwenig. Rheumakranke Kinder und Jugendliche gehen zwar zur Regelschule, aber die Gewährung von Nachteilsausgleichen müssen oft genug noch von den Eltern hart erkämpft werden. Von einer inklusiven Schule, die behinderten chronisch kranken Kindern eine gleichwertige Teilhabe sichert, sind wir noch weit entfernt.

Grund genug uns auf der Bundeskonferenz für Elternvertreter und Vertreter Junger Rheumatiker vom 22. bis 24. Oktober 2014 mit den Möglichkeiten und Chancen der UN-Behindertenrechtskonvention zu beschäftigen.

Übrigens, eine gute Übersicht zu den Bundesländern mit aktuellen Informationen zum "Gemeinsamen Unterricht" gibt es undefinedhier.