Auslandsaufenthalt und Medikamente

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Ein Auslandsaufenthalt sollte immer gut und zeitig vorbereitet werden. Am besten spricht man etwa ein Jahr vorher mit dem Arzt ab, ob bestimmte Impfungen für das Reiseziel nötig sind, um diese ggf. nachzuholen. Außerdem sollte eine großzügige Reiseapotheke eingepackt werden, sowie die Rheuma-Medikamente. Ich packe immer etwas mehr ein, als ich eigentlich bräuchte. So bin ich auch für überraschende Ereignisse gerüstet. Auch wenn ich gerade keine Schmerzmittel oder Kortison brauche, packe ich diese nur für alle Fälle ein.

Für die Kühlung der Spritzen verwende ich je nach Reisedauer einfache Kühlpacks oder Langzeitkühlakkus, die „aktiviert“ werden müssen, die man in der Apotheke kaufen kann. Bei einer Flugreise ist es sinnvoll, die gesamten Medikamente mit einer ärztlichen Bescheinigung im Handgepäck zu haben. So gerät man nicht in die Bredouille, wenn der Koffer mal später kommen sollte. Eine Bescheinigung kann man in mehreren Sprachen z.B. beim ADAC finden. Ich frage häufig das Flugpersonal, ob ich meine Spritzen für die Flugdauer im Board-Kühlschrank unterbringen darf. Ich hatte hierbei auch bisher nie Probleme. Man muss natürlich nur daran, denken, diese nach dem Flug auch wieder abzuholen.

Wenn ich im Hotelzimmer keinen Kühlschrank habe, ist es häufig möglich, die Spritzen zur Kühlung an der Rezeption abzugeben. Ich lege zur Sicherheit immer eine Kopie meines Reisepasses in die Kühltasche. Auch Hilfsmittel sollte nicht vergessen werden. Ich schreibe mir vorher immer eine Liste, damit ich nichts vergesse. So kann nichts mehr schief gehen!

Katrin, Transition-Peer der Deutschen Rheuma-Liga